Umrüstung der bestehenden Flutlichtanlage auf LED-Technik

Im Spätsommer 2017 fielen nach und nach zwei Flutlichtlampen am Hauptspielfeld  aus und wir hatten große Schwierigkeiten, diese alten Quecksilberdampflampen noch zu beschaffen, denn sie entsprachen nicht mehr den aktuellen Auflagen der Umweltschutz- und Energiespar-Verordnung und wurden inzwischen auch nicht mehr hergestellt. Den Verantwortlichen im Verein wurde sehr schnell klar, dass Handlungsbedarf bestand, wenn man nicht in absehbarer Zeit am Abend auf dem Fußballplatz im wahrsten Sinne des Wortes „im Dunkeln“ stehen wollte. Damit wir für unsere zahlreichen Junioren- und Seniorenmannschaften den Trainings- und Spielbetrieb sicherstellen konnten, haben wir uns im Vorstand entschlossen, mit erster Priorität unsere alte Flutlichtanlage zu erneuern und den Außenputz unserer Sporthalle zu verschieben. Ein Informationsgespräch mit Herrn Weinberg von der Firma HUDSON aus Amberg fand vor Ort statt und die Kosten beliefen sich laut Angebot für acht neue LED-Lampen mit Montage auf rund 30.000 €. Seitens des Bundes und des Bayerischen Landessportverbandes ( BLSV ) werden durch die Erneuerung von Flutlichtanlagen von den Sportvereinen praktizierter aktiver Umweltschutz und die über stromsparende LED-Lampen zu erzielenden Energieeinsparungen ebenfalls mit Fördermitteln honoriert. In Aussicht gestellt wurden 30 % vom Staat und 20 % vom BLSV, die Gemeinde Meeder hat eine Förderung von 10 % der Gesamtsumme bewilligt. Für den TSV Meeder verblieben damit Kosten von rund 11.000 €, diese wollte man mit einer Spendenaktion der Mitglieder noch minimieren. Außerdem würde man mit den energieeffizienten LED-Lampen Stromkosten in Höhe von 400 -500 € laut Schätzung einsparen. In der Jahreshauptversammlung am 28.06.2019 wurde deshalb dem Vorhaben einstimmig zugestimmt. 

Im Frühsommer 2019 kam dann eine höchst erfreuliche Nachricht aus München, die Bayerische Staatsregierung hat die Fördermittel für struktur- und finanzschwache Regionen im Freistaat erhöht. Dem TSV wurden jetzt für die Erneuerung der Flutlichtanlage 55% der Gesamtkosten zugesichert – ein wahrer Glücksfall für den Verein! Das Bundesumweltministerium kürzte daraufhin seine Förderzusage auf 20%, da der Verein auf jeden Fall 15% selbst tragen muss. Die 10% der Gemeinde blieben bestehen. Die Spendenaktion der Mitglieder konnte als Zuwendung Dritter nicht mehr mit eingerechnet werden, die Gelder wurden inzwischen nach Zustimmung der Geldgeber für den Außenputz eingeplant.

Bereits am 21.November 2019 montierten Mitarbeiter der Fa. HUDSON die neuen Lampen auf die bestehenden Flutlichtmaste und um 21 Uhr erstrahlte der Sportplatz in neuem Licht.

Der TSV 06 Meeder e.V. bedankt sich nochmals ganz herzlich für die überaus großzügige Förderung seitens 

  • des Bayerischen Landessportverbandes ( BLSV )
  • des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • der Gemeinde Meeder

 

                                                                                                     Der Vorstand

19 km bis Schweinfurt:

Aus der Vergangenheit der TT-Abteilung

Dieter Ott

 

 In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts trafen sich einige sportliche junge Leute im Saal über dem Bierkeller der Brauerei Sperber, um Tischtennis zu spielen. So manch einer erinnerte sich in meinen Gesprächen noch an einen Holzbalken mit der Aufschrift „1871“. An Namen wurden genannt: Heinz Fischer, Rolf Fugmann, Günter Wendt, Erich Meyer, ein gewisser Kräußlich aus Großwalbur. Klaus Scheler, Rainer Gerhardt. Weitere Namen findet Ihr in den Bildunterschriften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 1: Brauerei und Gasthof Sperber 1953, später als Hansen-Bräu bekannt.

Diese Spielabende waren deutlich aufwendiger als heute. Zunächst mussten die Stühle und Tische zur Seite geräumt werden. Gespielt wurde an der einzigen verfügbaren Platte. Zum Leidwesen der Spieler rollte der Ball natürlich immer wieder unter die zur Seite geräumte Einrichtung. Die notwendige Ballsuche unterbrach den Spielfluss.

 

Im Winter wurde mit dem einzigen im Raum verfügbaren Ofen geheizt, einem Sägespäneofen. Er gab etwas Wärme ab. Das hört sich leichter an, als es in Wirklichkeit war, manchmal jedenfalls. Gerhard Höhn schrieb in seinen Erinnerungen zum 50-jährigen Bestehen der TT-Abteilung:

„Wir hatten einmal zwei Spieler aus Coburg, die kamen im Winter immer mit dem Zug um 18 Uhr zum Spiel – Beginn 20 Uhr. Sie nutzten die Zeit zum Warmspielen. Weil aber der Sperber-Saal eiskalt war, füllten sie den Sägespäneofen mit kaputten Bällen, Bierfilzen, Papier und anderen brennbaren Stoffen und zündeten ihn an. Nur dumm, dass am Ofen kein Ofenrohr dran war. Beim anschließenden Punktspiel gegen Wiesenfeld konnten wir unsere Gegner nur im Nebel erkennen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 2: So manches Talent betrat in diesem Saal erstmals die Bretter, die die Welt bedeuten (können).

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TT-Vereinsmeisterschaft

Vereinsmeisterschaft 2020 entschieden!

 

Das neue Jahr hatte kaum begonnen, als die Tischtennisspieler sich am 06. Januar zu ihrem ersten Wettkampf trafen. Das Interesse war erfreulich stark. Viele sehen in der mittlerweile traditionellen Veranstaltung eine gute Vorbereitung auf die anstehenden Rundspiele.

 

Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurden drei Gruppen aufgestellt, die die Endrundenspieler ermittelten. Mehr als fünf Stunden floss der Schweiß, bevor das Ergebnis feststand.

 

Bei den Damen wurde Nicole Keller Vereinsmeisterin.

 

Bei den Herren erreichte Niklas Weißer diese Trophäe, die jeweils in Form einer Urkunde überreicht wurde.

 

Auch für den Spaß war gesorgt. Denn nach den anstrengenden Kämpfen wurden noch Spiele im Gaudidoppel ausgetragen. Dabei wurden die Paarungen aus den Ergebnissen der Einzel abgeleitet. Hier hatten Holger Gleißner und Georg Grehl nach intensiv ausgetragenen Spielen schließlich die Nase vorn.

 

Unserem Abteilungsleiter Rüdiger Menzner und vielen Helfern gebührt der Dank für die Organisation dieses lebendigen Treffens von Jung und Alt.

 

Text und Fotos: Dieter Ott

 

Im Zuschauerbereich warten viele Spieler auf ihren Einsatz.
Im Zuschauerbereich warten viele Spieler auf ihren Einsatz.
Rüdiger Menzner überreicht Nicole Keller ihre Urkunde zu Vereinsmeisterschaft der Damen.
Rüdiger Menzner überreicht Nicole Keller ihre Urkunde zu Vereinsmeisterschaft der Damen.
Vereinsmeister der Herren wurde Niklas Weißer.
Vereinsmeister der Herren wurde Niklas Weißer.
Holger Gleißner und Georg Grehl klatschen sich zur Vereinsmeisterschaft im Gaudi-Doppel ab.
Holger Gleißner und Georg Grehl klatschen sich zur Vereinsmeisterschaft im Gaudi-Doppel ab.

Laienspiel News

Laienspiel

 

Chaos, Glück, Lachen, Weinen liegen nahe beieinander, wenn die Laienspieler des TSV 06 Meeder auftreten. Sie wollen den Zuschauern für einige Zeit Freude bereiten. Lachen ist gesund und davon bekommt man an diesen Abenden eine ordentliche Portion verabreicht.

 

Die Termine für die Saison 2020 stehen noch nicht abschließend fest. Die Planungen lassen wohl Ende April realistisch erscheinen. Das Laienspiel wird wieder in der Sporthalle des TSV-Sportheims  aufgeführt. In den Vorjahren hat es sich bewährt, dass die Stücke in Eigenregie des Ensembles erarbeitet werden. Im Klartext bedeutet dies: Es gibt nicht einen allein selig machenden Regisseur, sondern jeder gibt seinen Senf dazu.

 

 

Gesucht wird

Gesucht werden Talente für das Bühnenbild und für die Bühnengestaltung. Bitte setzt Euch mit Silvia in Verbindung.

 

Schauspieler

Für die kommende Saison sind die Rollen bereits vergeben. Wer aber Interesse hat, als Schauspieler bei künftigen Produktionen mitzuwirken, sollte sich unverbindlich mit Silvia in Verbindung setzen. 

 

Technik

Natürlich erfordert solch eine Aufführung einiges an Technik. Auch hier sind derzeit ausreichend Helfer im Einsatz. Aber fragen kosten bekanntlich nichts. Auch dies wäre für beide Seiten unverbindlich.

 

Kontakt

Die Fäden der Abteilung Laienspiel hält Silvia Schwarz in den Händen. Schreibt Ihr eine Mail für die erste Kontaktaufnahme: silvia-meeder@web.de.

 

 

Eine Abteilung mit Vergangenheit

Seit 1984 ist diese Gruppe mit Freude beim Laienspiel dabei. Natürlich erfordern das Textlernen, die Proben, das Einstimmen auf die anderen Mitwirkenden usw. einen erheblichen Zeitaufwand. Aber unter dem Strich haben die Mitwirkenden selbst viel Freude und sind sich sicher, dass sie diese Freude an die Zuschauer weiter geben können.

 

 

Wie Silvia Schwarz im Gespräch mit Elke Fuchsberger erfahren konnte, gab es bereits einen sehr aktiven Vorläufer. In den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts und auch bereits vor dem 2. Weltkrieg wurden jeweils im Saal der Gastwirtschaft Herpich sowie der Brauerei Sperber (Hansen-Bräu) die Bühnen bespielt, vor allem Operetten aufgeführt. Diese Aufführungen stellten damals den kulturellen Höhepunkt eines Jahres in Meeder dar.

 

Einige Bilder aus dem Archiv von den Proben:

TT-Sommerfest

Traditionelles Sommerfest der TT-Abteilung am 30.08.2019

 

In der abgelaufenen Saison traten die Mannschaften wie folgt an:

 

Herren I in der Bezirksklassse A

Herren II in der Bezirksklasse D

Herren III in der Bezirksklasse D (4er)

Damen I in der Bezirksklassse A

Jungen I (Spielgemeinschaft mit dem TV Wiesenfeld) in der Bezirksklassse A

 

Die Einteilung brachte uns teilweise mit bisher nicht bekannten Mannschaften zusammen. Wir erlebten dies durchweg angenehm. Es waren freundschaftliche und fröhliche Begegnungen.

 

Naturgemäß gab es in dieser langen Zeit höchst unterschiedliche Ergebnisse. Rüdiger Menzner fasste als unser Abteilungsleiter TT einige vor allem positive Momente in einem kurzen Bericht zusammen und gab einen Ausblick auf die kommende Saison. Danach wandten wir uns dem Essens-Buffet zu, für das Fränky Braungart lecker gekocht hatte. Rüdiger dankte allen Helfern und Unterstützern.

 

In geselliger Runde klang der Abend mit einigen Kalt-Getränken aus.

 

Rüdiger Menzner hält seinen Bericht

Der ein oder andere Berichtspunkt zauberte ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer.

Unsere Jüngsten versuchten das Gehörte auf ihre Art zu verarbeiten.

(Text und Fotos: Dieter Ott)